Soziale Grenzen und Multiperspektivität
Abstract
Keine Forschungsfrage kann gestellt und kein Gegenstand bestimmt werden, ohne Entscheidungen für oder gegen sozialtheoretische Perspektiven zu treffen. Mit dieser Wahl wird der Forschungsprozess stets in eine sozialtheoretisch bestimmte Bahn gelenkt. Damit ist weitgehend festgelegt, welche Fragestellungen verfolgt werden können und was empirisch zum Gegenstand wird. Christoph Haker und Lukas Otterspeer leisten einen Beitrag zu einer multiperspektivischen Forschung, die der Vielfalt sozialtheoretischer Zugänge gerecht wird. Reflexiv setzen sie sich mit der eigenen Forschung auseinander und entwickeln Gütekriterien, um die Wahl von Sozialtheorien zu begründen und den Wechsel in andere und neue sozialtheoretische Perspektiven möglich zu machen.
Fields of Study & Subjects
Sociology and Education Studies
German Social Sciences and History
Kantian Philosophy and Modern Interpretations
Publication details
- Journal / source
- Velbrück Wissenschaft eBooks
- Publisher
- Velbrück Wissenschaft
- Publication date
- 1 January 2026
- Language
- DE
- Document type
- Book