Julius Wilhelm Zincgref und das Problem des Späthumanismus
Abstract
Julius Wilhelm Zincgref ist ein Sohn der calivinistischen Kurpfalz und ihrer ambitionierten wissenschaftlichen und literarischen Kultur. Er wurde 1591, in Friedenszeiten, zu Heidelberg als Sohn eines kurpfälzischen Rates geboren, 1635 ist er, von den Wirren des großen Krieges gebeutelt und zermürbt, als Landschreiber von Alzey zu St. Goar gestorben. Zincgref firmiert in enzyklopädischen Lexika als Dichter und Publizist und wird als solcher dem "Frühbarock" zugewiesen. Diese Zuordnung geschieht meist im Blick auf seine deutschsprachigen Werke, besonders im Blick auf sein Apophthegmenwerk von 1626 "Der Teutschen scharpfsinnige und kluge Sprüch" und auf die 1624 veranstaltete Ausgabe der "Teutschen Poemata" des Martin Opitz, denen Zincgref einen Anhang zweiundfünfzig "Vnderschiedlicher außgesuchter Getichten anderer mehr teutschen Poeten" beigegeben hat.
Fields of Study & Subjects
Historical
Literary
and Cultural Studies
German Literature and Culture Studies
Linguistic research and analysis
Publication details
- Journal / source
- RegionaliaOpen
- Publication date
- 1 January 2026
- Language
- DE