Das Füllhaltermuseum in Handschuhsheim

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Authors: Thomas Neureither
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Abstract

Am 24. November 2016 wurde das Füllhaltermuseum in Handschuhsheim eröffnet. Die Stadt Heidelberg hatte sich nach einem einstimmigen Votum des Bezirksbeirats und der Verpflichtung des Stadtteilvereins Handschuhsheim, die Trägerschaft zu übernehmen, dazu bereit erklärt, die ehemalige Fahrzeughalle der freiwilligen Feuerwehr im alten Handschuhsheimer Rathaus umfangreich zu renovieren und zu einem örtlichen Museum umzuwidmen. Die Genehmigung begründete sich mit dem Stadtentwicklungsplan, nach dem sich die Stadt verpflichtet, Solidarität und Eigeninitiative, Selbsthilfe und bürgerschaftliches Engagement zu fördern. Die Umbaukosten der Stadt wurden auf 248.000 Euro veranschlagt. Der Betrag wurde aus Haushaltsresten des Vorjahres gedeckt. Die Inneneinrichtung mit Vitrinen, Tischen, Stühlen etc. sollte vom Stadtteilverein übernommen werden. Der Verein warb die dafür anstehenden Kosten bei Sponsoren, Vereinsmitgliedern und weiteren Bürgern ein und verpflichtete sich auch zur Übernahme laufender Betriebskosten sowie zur Mietumlage der Räume in diesem städtischen Gebäude. Der Schauraum hat eine Größe von ca. 46 Quadratmetern, daran schließt sich ein kleiner Raum an, der als Werkstatt zur Besichtigung dient. In diesem Raum wurde auch eine Küchenzeile eingebaut. Die Idee und das Ziel dieses Museums sind die Darstellung der Geschichte der Heidelberger Füllhalterindustrie. Da die geschäftlichen Verbindungen nicht an Stadtgrenzen enden, ist auch der Kreis und die weitere Umgebung ins Gesamtbild einbezogen.

Fields of Study & Subjects

Museums and Cultural Heritage Cultural Heritage Management and Preservation Urban Development and Cultural Heritage

Publication details

Journal / source
RegionaliaOpen
Publication date
1 January 2026
Language
DE