Der territoriale Besitzstand des Herzogs Friedrich IV. d. Ä. von Österreich-Tirol im Oberrheingebiet (1404-1439)
Abstract
Das Haus der Grafen von Habsburg ist aus dem Oberrheingebiete hervorgegangen und hat hier zuerst eine ziemlich beträchtliche Territorialmacht begründet, im Wege über die deutsche Königsgewalt kam es in den Besitz der bedeutenden Herzogtümer Osterreich und Steiermark im Südosten des Reiches (1282). Zwar gingen die Erwerbungen kleinerer Herrschaften im Westen vom Lech bis zu den Vogesen durch das ganze 14. und 15. Jahrhundert für diese Herzoge von Österreich weiter, im Süden ihres alten Stammgebietes, in den Schweizer Waldstätten, erhob sich aber Widerstand gegen den sonst überall gelingenden Aufbau ihres Landesfürstentums. Entscheidend war hierbei sicher der starke Wille der dortigen Bauernschaften und ihrer Führer, sowie ihre Siege über die Ritterheere der österreichischen Herzoge mittelst einer neuen Kampfweise bei Morgarten (1315) und Sempach (1386). Jene mußten den sich stetig erweiternden Bund der Eidgenossen anerkennen und auch auf ihre bisherigen Herrschaftsrechte in deren Gebiete verzichten.
Fields of Study & Subjects
Central European national history
Medieval Literature and History
Medieval European History and Architecture
Publication details
- Journal / source
- RegionaliaOpen
- Publication date
- 1 January 2026
- Language
- DE