Die Eppinger Ziegeleien
Abstract
Eine "Ziegelscheuer" außerhalb der Stadt bei der Radmühle gelegen wird in einer Urkunde aus dem Jahr 1457 erwähnt. Die Ziegelscheune stand beim Eppinger Haus der Antoniter, das als Lagerhaus und Unterkunft für Kranke diente, die in ein Hospital des Ordens gebracht wurden. Die Ziegelscheune samt "Zubehör" befand sich im Besitz des Antoniterordens und wurde ohne Vollmacht des Präzeptors Johannes Berthonell [franz. Jean Berthonneau, † 1459 in Würzburg], Klostervorsteher des St. Antoniushauses zu Isenheim und Straßburg im Elsass, von dem inzwischen verstorbenen Johann Steinbrecher an seinen Vetter Conlin Steinbrecher verkauft. In der Urkunde versichert Berthonell dem Käufer, dass er die Ziegelscheuer dennoch behalten darf, wenn er diverse Zinsen ablöse, sprich Nachzahlungen tätige.
Fields of Study & Subjects
Medieval European History and Architecture
Medieval Literature and History
Urbanism
Landscape
and Tourism Studies
Publication details
- Journal / source
- RegionaliaOpen
- Publication date
- 1 January 2026
- Language
- DE