Schloß Schlackenwerth, die Heimat der Markgräfin Sibylla Augusta von Baden
Abstract
Der Weg nach Schlackenwerth öffnete sich mit der Eingliederung des Sudetengaues in das Reich; eine geschichtlich begründete Vereinigung zweier entfernter, einst unter einer Herrschaft verbundener Gaue im Großdeutschen Reich war vollzogen. In jenen Tagen wurde - bedeutungsvoll genug - auch das Inventar des Schlosses Schlackenwerth von 1685 gefunden, unter den Sachsen⸗Lauenburger Akten des Geheimen Hausarchivs München, aus denen Karl Theodor v. Heigel 1892 seine historische Skizze "Die Brautwerbung des Markgrafen Ludwig" gestaltete. Es wurde darin das Schloßinventar von Schlackenwerth nicht benützt und auch nicht darauf hingewiesen; so wenig Aussagekraft maß man damals der Formenwelt bei, in deren Stil sich die Persönlichkeit der Gestalten und der Geist der Zeit am reinsten und sichtbarsten ausprägt.
Fields of Study & Subjects
Medieval European History and Architecture
Architecture and Art History Studies
Historical Art and Architecture Studies
Publication details
- Journal / source
- RegionaliaOpen
- Publication date
- 1 January 2026
- Language
- DE