Zur Beurteilung des Diploms Kaiser Heinrichs VI. für das Kloster Kreuzlingen

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Authors: Paul Zinsmaier
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Abstract

Unter den wenigen Diplomen, die das Benediktinerkloster Kreuzlingen bei Konstanz während der Stauferzeit erhielt, ist die Urkunde Kaiser Heinrichs VI. von 1191 (Dez. 15-25) wohl das interessanteste und umstrittenste Stück. Der Kaiser übernimmt auf Bitten des Abtes und des Diözesanbischofs die Schutzvogtei über die angeführten Orte des Klosters, die früher unter dem Schutze Herzog Welfs und Herzog Friedrichs von Schwaben standen. Inhaltlich gibt das Stück keinen Anlaß zu irgendwelchen Bedenken. Schon Toeche wies darauf hin, daß die mitgeteilten Tatsachen der Wahrheit entsprächen und unverdächtig seien. Um so größer sind die Schwierigkeiten, die sich der Erklärung der Entstehung des Stückes bieten. Zu beanstanden ist vor allem die Datierung auf das Jahr 1192, während das Rechtsgeschäft auf Grund des kaiserlichen Itinerars noch im Dezember 1191 geschehen sein muß. Die Urkundenforschung hat das Diplom wiederholt behandelt, ohne aber eine befriedigende Lösung geben zu können.

Fields of Study & Subjects

Medieval Literature and History Medieval European History and Architecture Historical and Religious Studies of Rome

Publication details

Journal / source
RegionaliaOpen
Publication date
1 January 2026
Language
DE