Marktgründung im Interessenbereich mehrerer Herrschaftsträger
Abstract
Die ottonisch-frühsalische Zeit ist auf dem wirtschaftlichen Sektor geprägt durch zunehmende königliche Marktprivilegierung: man hat geradezu von einer "königlichen Marktpolitik" gesprochen. Mehr noch als Bischofsstädte wurden freilich klösterliche Immunitäten mit königlichen Marktprivilegien ausgestattet, um den erhöhten Königsfrieden der Kaufleute durchzusetzen. Die Privilegierung und Markterhebung (Kreuz-) Wertheims zugunsten Würzburgs ist ein Sonderfall, da der König normalerweise die Märkte am Bischofssitz selbst begünstigte. Zur Untersuchung dieses Falles ist es nötig, Zeit, Umfeld und bischöfliche wie königliche Interessen kurz zu skizzieren.
Fields of Study & Subjects
Medieval Literature and History
Historical Economic and Social Studies
Medieval European History and Architecture
Publication details
- Journal / source
- RegionaliaOpen
- Publication date
- 1 January 2026
- Language
- DE