Marktgründung im Interessenbereich mehrerer Herrschaftsträger

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Authors: Wilhelm Störmer
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Abstract

Die ottonisch-frühsalische Zeit ist auf dem wirtschaftlichen Sektor geprägt durch zunehmende königliche Marktprivilegierung: man hat geradezu von einer "königlichen Marktpolitik" gesprochen. Mehr noch als Bischofsstädte wurden freilich klösterliche Immunitäten mit königlichen Marktprivilegien ausgestattet, um den erhöhten Königsfrieden der Kaufleute durchzusetzen. Die Privilegierung und Markterhebung (Kreuz-) Wertheims zugunsten Würzburgs ist ein Sonderfall, da der König normalerweise die Märkte am Bischofssitz selbst begünstigte. Zur Untersuchung dieses Falles ist es nötig, Zeit, Umfeld und bischöfliche wie königliche Interessen kurz zu skizzieren.

Fields of Study & Subjects

Medieval Literature and History Historical Economic and Social Studies Medieval European History and Architecture

Publication details

Journal / source
RegionaliaOpen
Publication date
1 January 2026
Language
DE