Das Säkularkanonikerstift Möckmühl in der Würzburger Stiftslandschaft
Abstract
Die Würzburger Diözesanmatrikel von 1464/65 nennt außer dem Domkapitel zehn Säkularkanonikerstifte: Stift Haug und Neumünster in der Stadt Würzburg, sodann Ansbach, Ohringen, Mosbach, Möckmühl, Schmalkalden, Römhild, Rasdorf und Hünfeld. Die Benediktiktinerabteien St. Burkard in Würzburg sowie Komburg, welche 1464 beziehungsweise 1488 in adelige Säkularkanonikerstifte umgewandelt worden waren, erscheinen als solche noch nicht in der Matrikel. Auch das erst 1481 päpstlich bestätigte Stift Wertheim fehlt noch. Insgesamt bestanden im Bistum Würzburg am Ausgang des Mittelalters also 13 Säkularkanonikerstifte. Ihre Gründungen beziehungsweise Umwandlungen aus älteren Klöstern verteilen sich über das Mittelalter seit der Jahrtausendwende. Im Bistum Eichstãtt gab es gegen Ende des Mittelalters außer dem Domstift das Neue Stift St. Marien in Eichstätt und das Domannexstift im Willibaldehor. Im jüngsten der drei fränkischen Bistümer, Bamberg, bestanden außer dem Domkapitel die Stifte St. Stephan sowie St. Jakob in der Bischofsstadt selbst. St. Maria und St. Gangolf in der Vorstadt Theuerstadt und schließlich das Stift St. Martin in Forchheims.
Fields of Study & Subjects
Medieval Literature and History
Medieval European History and Architecture
Historical and Religious Studies of Rome
Publication details
- Journal / source
- RegionaliaOpen
- Publication date
- 1 January 2026
- Language
- DE