"Das die dürfftigen dest bas ir narung haben mögen"
Abstract
Die Grafschaft Württemberg war um die Mitte des 15. Jahrhunderts das städtereichste Territorium in Schwaben. Als sie im Nürtinger Vertrag vom 25. Januar 1442 geteilt wurde, fielen dem Grafen Ludwig I. mit dem nach seiner neuen Landeshauptstadt Urach benannten Landesteil 26 Stãdte zu, während sein jüngerer Bruder Graf Ulrich V. den Neuffener (später Stuttgarter) Landesteil und damit 24 Städte erhielt. Allerdings waren diese Städte nach Größe und Bedeutung sehr unterschiedlich, und bei einigen kleinen unter ihnen war der stãdtische Charakter bereits im 15. Jahrhundert nicht mehr eindeutig. In zehn dieser Städte bestanden damals Spitäler. Davon waren vier bereits vor Ende des 14. Jahrhunderts gegründet worden; sechs weitere entstanden zu Beginn des 15. Jahrhunderts. Danach wurden Spitäler erst wieder nach längerer Pause errichtet: zwei (Marbach und Waiblingen) 1470 im Neuffener Landesteil, eines (Urach) 1480 in der Residenz des anderen Landesteils. Ihnen folgten nach der Wiedervereinigung der beiden württembergischen Grafschaften (1482) weitere Gründungen.
Fields of Study & Subjects
History of Science and Medicine
Medieval European History and Architecture
Medieval Literature and History
Publication details
- Journal / source
- RegionaliaOpen
- Publication date
- 1 January 2026
- Language
- DE