Emotionale Validierung in Kindertageseinrichtungen

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Authors: Ebru Ingvarsson
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Abstract

Der Begriff „emotionale Validierung“ ist in der pädagogischen Praxis nicht be­sonders geläufig, auch wenn sie bewusst oder unbewusst in einem intuitiv-em­pathischen Umgang mit Kindern bereits stattfindet. Die Bedeutsamkeit dieser Haltung in Bezug auf die Resilienzförderung und Selbstfürsorge im professio­nellen Alltag ist jedoch nicht zu unterschätzen. Zunächst werden mit einem Blick in die Entwicklungspsychologie die Grundla­gen der emotionalen Validierung im ersten Teil erörtert. Danach werden im zweiten Teil die Formen, Risiken und Gründe von emotional invalidierenden Re­aktionen vorgestellt. Diese betreffen Äußerungen in der Fachkraft-Kind-Be­ziehung, die sich charakteristisch durch Minimieren und Bagatellisieren von Emotionen kennzeichnen. Dabei wird dem Gefühl der Scham im dritten Teil ein besonderes Augenmerk gewidmet, mit dem Ziel zu verdeutlichen, dass eine emotional validierende Haltung die Ko-Regulationsfähigkeit der pädagogi­schen Fachkraft stärkt, interne Stressfaktoren reduziert, und wie der Schlüssel für diese Kompetenzen in der biografischen Selbstreflexion liegt.

Fields of Study & Subjects

Early Childhood Education and Development Child and Adolescent Psychosocial and Emotional Development Psychoanalysis and Psychopathology Research

Publication details

Journal / source
aliceOpen
Publication date
1 January 2026
Language
DE