Das kognitive Subjekt und die Methodik der Vernunft
Abstract
Der Graben zwischen den neuro-physiologischen Prozessen und den psychisch-kognitiven Funktionen ist überbrückt, wenn die inhaltlichen Reflexionen auf zugrundeliegende Regelkreise und Regulationsfunktionen begründet werden - ohne daß sie aus diesen ableitbar sind - und ohne die sprachlichen Kategorien immer schon vorauszusetzen. Hierbei bleiben die grundlegenden psychisch-kognitiven Funktionen (Primärprozesse) unberücksichtigt und wir operieren nur mehr innerhalb der kommunikativen Regelkreise, die auf jene vor-sprachlichen kognitiven Funktionen aufbauen. Konfrontiert mit veränderten Situationen ergeben sich neue Probleme und Fragestellungen bzw. mit neuen Wechselbeziehungen entstehen auch neue Regelkreise und mithin neue Funktionen, die nicht vorhersehbar, also nicht aus den bisherigen Erfahrungsschemata ableitbar sind. Diese Regulationsfunktionen sind ergebnisoffen, da sich mit jeder Problemlösung neue Probleme ergeben und Entwicklungen schrittweise erfolgen, wobei jeder weitere Schritt von veränderten Vorgaben und Fragestellungen ausgeht. Wir sprechen von Paradigmenwechseln..
Fields of Study & Subjects
Philosophy and Theoretical Science
Cognitive Science and Education Research
Academic and Historical Perspectives in Psychology
Publication details
- Journal / source
- Figshare
- Publication date
- 1 January 2026
- Document type
- Book