COVID-19 IM FLUCHT- UND INTEGRATIONSKONTEXT SOZIALE IMPLIKATIONEN DER PANDEMIE FÜR DIE SYRISCHE UND AFGHANISCHE COM- MUNITY SOWIE NGOS DER FLÜCHTLINGS - BETREUUNG IN WIEN
Abstract
Geflüchtete gehören zu den durch COVID-19 besonders gefährdeten Menschen. Bereits im Herkunftsland vor und im Verlauf der Flucht waren sie oftmals in Settings, die als „Ausnahmezustand“ bezeichnet wer-den können. Abermals waren sie im Kontext der Pandemie einem Ausnahmezustand in den Aufnahmegesellschaften ausgesetzt. Als Asylwerber/innen lebten sie in großteils überfüllten Asylquartieren. Als Asyl-berechtigte bzw. subsidiär Schutzberechtigte mussten sie mit sehr beengten Wohnverhältnissen zurande kommen und waren vor allem in Wirtschaftsbereichen beschäftigt, die stark von der Krise betroffen waren. Sozialkontakte sollten auf ein Minimum reduziert werden, obwohl Social Networking innerhalb der Communities und mit österreichischen Kontaktpersonen eine der wichtigsten Integrationsstrategien ist und nötig für die Geläufigkeit von Deutschkenntnissen. Der Umgang mit den Anforderungen von Social Distancing, Homeschooling, des Sich-Informierens über die rasch wechselnden Regierungsmaßnahmen und den Anforderungen des Integrationsprozesses stellte die Geflüchteten vor erhebliche Herausforderungen.
Fields of Study & Subjects
German legal
social
and political studies
Religion
Theology
and Education
Diaspora
migration
transnational identity
Publication details
- Journal / source
- Oesterreichisches Musiklexikon online (Institut für kunst- und musikhistorische Forschungen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften)
- Publication date
- 7 January 2026
- Language
- DE