Erfolgsassoziierte Verbalisierung von TherapeutInnen und PatientInnen während einer hochstandardisierten Einsitzungs-Expositions-Therapie von Spinnenphobie

Authors: Victoria Cassandra Smolarz, Nick Finlay Brodersen, Jan Leander Metzner, Natalia Amer, Hannah Wegner, Fabian Bonin
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Abstract

Untersucht werden TherapeutInnen- und PatientInnen-bezogene ergebnisassoziierte Verbalisierungen in einer Einsitzungs-Expositions-Therapie. Folgende verbalisierende Prozessmarker werden auf therapeutischer Ebene betrachtet: 1. Aktives Zuhören 2. Aktivierende/Motivierende Äußerungen 3. Umgang mit Ambivalenz 4. Würdigung/Lob/Wertschätzung Auf PatientInnenebene werden die folgenden verbalisierenden Prozessmarker erhoben: 1. Äußerungen von Angst 2. Äußerungen von Ekel 3. Äußerung von Selbstwirksamkeit & Kontrolle 4. Äußerung von Ambivalenzen Mittels Aufnahmegeräten wird die Einsitzungs-Expositions-Therpaie zur Spinnenphobie auditiv erfasst. Eine Auswertung der ersten zehn Sitzungen soll dazu dienen, sechs finale Konstrukte zu detektieren, welche jeweils den Kern der folgenden sechs Forschungsarbeiten bilden werden. Hierbei wird die Interrater-Reliabilität bestimmt. Die sechs Merkmale mit der höchsten Interrater-Reliabilität werden ausgewählt, sodass die zwei Merkmale mit geringster Interrater-Reliabililät kein Gegenstand der nachfolgenden Untersuchungen sein werden. Geplant ist eine Auswertung von 100 Einzelsitzungen zur Spinnenphobie, wobei ein Double-Check geplant ist (genaues Vorgehen steht noch nicht fest). Die Datenerhebung startet am 04.12.2025. Im Folgenden werden die zehn angekündigten Einzel-Expositionen im auditiven Format vollständig angehört. Jegliche mit den Prozessmarkern assoziierte Aussagen werden anschließend in ein gesammeltes Dokument aufgenommen. Ferner erfolgt eine Zuordnung der benannten Prozessmarker therapeutischer und patientenbezogener Natur. Die Zuordnung erfolgt durch die sechs an dieser Studie partizipierenden Bachelor-Student:innen, sowie durch den Studienverantwortlichen André Wannemüller. Geplant sind weitere Auswertungen zusätzlicher sechs Bachelor-Student:innen. In diesem zusätzlichen Fall würde dies hier berichtet. Eine Übereinstimmung der Zuordnungen zwischen den verschiedenen Auswerter:innen soll Aufschluss darüber geben, welche Aussagen valide und zuverlässig den Prozessmarkern zugeordnet werden können. Alle für relevant empfundenen im Auswertungsprozess detektierten Aussagen werden in einer gesammelten Liste niedergeschrieben und ohne vorherige Zuordnung allen Auswerten:innen zur Verfügung gestellt. Ungeklärt ist, ob die eindeutig zugeordneten Aussagen konkret erfüllt werden müssen, oder auch semantisch ähnliche Inhalte das Vorhandensein des Prozessmarkers bestätigen. Das Ziel ist die Erstellung eines Auswertungsbogens, über welchen die anschließende Quantifizierung erfolgt. wie geplant, wurden die ersten zehn Einzel-Expositionen angehört und transkribiert. Semantisch identisch oder ähnliche Aussagen wurden komprimiert. Aus ursprünglichen 30 Seiten wurden so fünf kompakte Seiten. Die dort festgehaltenen Aussagen wurden im Anschluss in eine Excel-Datei überführt. Ziel ist es, dass jedes Gruppenmitglied eine Zuordnung der Aussagen zu den bereits bekannten Prozessmarkern vornimmt. Tabellarisch wird dabei zwischen therapeutischen und patientenbezogenen Aussagen differenziert. Nach erfolgreicher Zuordnung findet ein Vergleichsprozess der Zuordnungen statt.

Fields of Study & Subjects

Psychotherapy Techniques and Applications Anxiety Depression Psychometrics Treatment Cognitive Processes Psychological Treatments and Assessments

Publication details

Journal / source
OSF Preprints (OSF Preprints)
Publication date
26 January 2026
Document type
Preprint