Einsamkeit und Alleinsein
Abstract
Der vorliegende Artikel befasst sich mit der literarischen Repräsentation der Einsamkeit im Roman „Traurige Freiheit“ von Friederike Gössweiner. Die Analyse erfolgt im Kontrast zu dem Krankheits- und Krisendiskurs, in dem Einsamkeit und dauerndes Alleinsein heute immer wieder eingebettet werden. Die angebotene Interpretation des Romans eröffnet eine neue Perspektive zum Thema, die die kritische Rezeption des Werkes im Feuilleton bisher unreflektiert gelassen hat und die auf eine Entstigmatisierung von Alleinsein durch das soziale Transformationspotenzial der Literatur ausgerichtet ist.
Fields of Study & Subjects
German Literature and Culture Studies
German legal
social
and political studies
Philosophy
Sociology
Political Theory
Publication details
- Journal / source
- DOAJ (DOAJ: Directory of Open Access Journals)
- Publication date
- 1 January 2026
- Language
- SV