PRO-GYNONKO

Authors: Anika Krüger
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Abstract

Der demografische Wandel wird in den kommenden Jahren zu einem Anstieg gynäkologischer Krebserkrankungen in Deutschland führen. Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) prognostizieren bis 2030 einen Anstieg der Krebsneuerkrankungen um rund 23 % im Vergleich zu 2015 [1]. Relevant ist hierbei die altersbedingte Inzidenz (gynäkologischer) Tumoren: Viele der Tumorentitäten zeigen einen deutlichen Zuwachs ab dem 70. Lebensjahr [1], [2]. Zudem zeigen die epidemiologischen Daten des Zentrum für Krebsregisterdaten (ZFKD) bezüglich der Lebenszeitprävalenz, dass etwa jede 20. Frau im Laufe ihres Lebens an einer gynäkologischen Krebserkrankung erleiden wird [3]. Die Gruppe der gynäkologischen Tumore umfasst die Entitäten Vulva-, Vaginal-, Endometrium und Ovarialkarzinom. Das Mammakarzinom ist in der Definition rein gynäkologischer Tumore ausgenommen [2]. Diese Entwicklungen verdeutlichen den wachsenden Versorgungsbedarf und unterstreichen die Bedeutung patientenzentrierter Instrumente wie Patient-Reported Outcomes (PROs), um eine qualitativ hochwertige, individuelle Betreuung in der gynäko-onkologischen Versorgung zu leisten. Aufgrund des sinkenden Ersterkrankungsalters [1] könnte zudem die Implementierung von elektronischen PROs zunehmend akzeptiert werden. Die vorliegende Arbeit erhebt mittels eines Scoping Reviews die aktuelle Evidenzlage von Patient-Reported Outcomes im gynäko-onkologischen Setting.

Fields of Study & Subjects

Cancer survivorship and care Endometrial and Cervical Cancer Treatments Ovarian cancer diagnosis and treatment

Publication details

Journal / source
OSF Preprints (OSF Preprints)
Publication date
13 February 2026
Language
DE
Document type
Preprint