Augusteische Propaganda: von der Demokratie zur Diktatur
Abstract
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Übergang von der Römischen Republik zum Prinzipat und untersucht dabei insbesondere die Rolle des Augustus im Zusammenhang mit verfassungsrechtlichen Entwicklungen. Ziel der Arbeit ist es, zu analysieren, inwiefern Augustus Propaganda nutzte, um die republikanische Verfassungsordnung formal aufrechtzuerhalten, während er sie faktisch in eine autokratische Alleinherrschaft umwandelte. Die Arbeit zeigt, dass Augustus die bestehenden Institutionen nicht abschaffte, sondern durch Sondervollmachten eine Konzentration der Kompetenzen in seiner Person erreichte. Durch das imperium proconsulare maius und die tribunicia potestas hatte er weitreichende Befugnisse, wodurch die ordentlichen Magistrate, die Volksversammlungen und der Senat faktisch machtlos wurden. Diesen Zustand konnte er zunächst durch den gezielten Einsatz von Propaganda erlangen und anschließend legitimieren. Dabei setzte er auf verschiedene Mittel, die von Münzen und Literatur bis hin zu Bauwerken und Triumphen reichten.
Fields of Study & Subjects
Classical Antiquity Studies
Historical and Religious Studies of Rome
Classical Philosophy and Thought
Publication details
- Journal / source
- ePLUS
- Publication date
- 1 January 2026
- Language
- EN
- Document type
- Thesis