Das Vier Kosmen Modell (VKM)
Abstract
Das Vier-Kosmen-Modell (VKM) schlägt vor, den Mesokosmos in zwei getrennte, aber miteinander verschränkte Wahrnehmungsräume zu teilen: den Individuellen Kosmos (IK) und den Konsenskosmos (KK). IK und KK erscheinen als dreidimensionale Felder, in denen sich Wahrnehmung, Verhalten und soziale Strukturen durch Verdichtung, Überlagerung und Lösung dynamisch formen. Das Modell beschreibt, wie sich Cluster, Supercluster und Megacluster aus wiederkehrenden Interaktionen ergeben, warum Fehlzündungen auftreten und welche besonderen Risiken digitale Konsensräume ohne physische Rückbindung mit sich bringen. Es versteht sich als strukturelle Skizze eines erweiterten Wahrnehmungsraums und verzichtet bewusst auf einfache Ursachenmodelle zugunsten einer feldtopologischen Betrachtung.
Fields of Study & Subjects
Organizational Management and Change
Sociology and Education Studies
Psychoanalysis and Social Critique
Publication details
- Journal / source
- PhilPapers (PhilPapers Foundation)
- Publication date
- 3 April 2026
- Language
- DE